Stadt Wien schließt 150 PensionistInnenklubs

Hacker: "Wichtiger Schritt zum Schutz unserer SeniorInnen"

Um einer weiteren Verbreitung des Coronavirus vorzubeugen, schließt die Stadt Wien ab morgen, Freitag, ihre 150 PensionistInnenklubs. Die Maßnahme wird zumindest bis nach Ostern wirksam sein. "SeniorInnen sind die am stärksten vom Coronavirus betroffene Gruppe. Um sie zu schützen, ist dieser Schritt unumgänglich", sagt Sozial- und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker.

Tageszentren des Fonds Soziales Wien sind von der Maßnahme nicht betroffen und bleiben vorerst geöffnet. Die Tageszentren erfüllen einen weiterreichenden Versorgungsauftrag mit Pflege- und Betreuungsleistungen und tragen wesentlich zur Entlastung pflegender Angehöriger bei.

Für die Dauer der Schließung der PensionistInnenklubs verstärkt die Stadt die telefonische Klub-Hotline. Unter 01 313 99 - 170112 steht eine erhöhte Anzahl von MitarbeiterInnen sowohl für Rückfragen als auch für Gespräche allen Wiener SeniorInnen zur Verfügung.

Die PensionistInnenklubs sind eine Wiener Institution mit über 70-jähriger Tradition. Seit dem Jahr 2001 betreibt das Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser mit seinen 30 Häusern zum Leben in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Bezirksvorstehungen die Klubs.