Stadtgemeinde Gerasdorf bei Wien reagiert auf das Wiener Parkpickerl

24.02.2022
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Gerasdorf will seine BewohnerInnen schützen. Derzeit lautet die Devise: Vorbereiten, aber nicht Vorpreschen oder Zurücklehnen. Es gibt schon konkrete Vorstellungen, wie die Parkraumbewirtschaftung aussehen könnte.

Durch die Einführung des Wiener Parkpickerl für alle Bezirke ab 1. März 2022 sind Auswirkungen auf Gerasdorf bei Wien zu erwarten. Daher ist es das Ziel, die GerasdorferInnen bestmöglich davor zu schützen, dass im grenznahen Bereich zu Floridsdorf und Süßenbrunn die Parkplätze von Wiener "Parkpickerlflüchtlingen" verparkt werden. Es wird gerade intensiv ein Gerasdorfer Modell erarbeitet.

Der Gerasdorfer Gemeinderat hat in einer eingeschobenen Sitzungsrunde Details zur Parkraumbewirtschaftung besprochen. Ein Verkehrsgutachter arbeitet die erforderlichen Verordnungen bereits aus. Bei heiklen Punkten wird noch das Feedback der betroffenen Bevölkerung eingeholt. Voraussichtlich ab Mitte April 2022 wird es an den Hot-Spots in der Oberlisse und Gerasdorf Ort gratis Kurzparkzonen geben. Damit können die Erfahrungswerte der ersten beiden Märzwochen in das Konzept eingearbeitet werden.

Eine Ausnahmegenehmigung für ein zeitlich uneingeschränktes Parken für PKW's kann beantragt werden von:

  • BewohnerInnen ab dem vollendeten 17. Lebensjahr die in Gerasdorf bei Wien ihren Hauptwohnsitz haben.

  • Betriebe und deren MitarbeiterInnen mit einem Betriebsstandort in Gerasdorf bei Wien.

  • Personen, die innerhalb der Stadtgemeinde Gerasdorf bei Wien ständig tätig sind.

Bgm. Alexander Vojta ist um seine GerasdorferInnen bemüht: "Wer einen Hauptwohnsitz in Gerasdorf bei Wien hat, kann eine Ausnahmegenehmigungper Bescheid der Gemeinde ausgestellt bekommen. Diese kostet an Abgaben 24,10€. Die Genehmigung selbst ist gratis. Damit soll sichergestellt sein, dass in Zukunft die GerasdorferInnen weiter ausreichend Platz zum Parken haben."