Vienna Cancer Centers zieht Bilanz: Erstmals Rückgang bei Krebs-Todesfällen

Zum Weltkrebstag am 4. Februar 2020 zieht das Vienna Cancer Center (VCC) als gemeinsame Einrichtung des Wiener Krankenanstaltenverbundes und der Medizinischen Universität Wien eine Bilanz seiner Tätigkeit und informiert über neueste Erkenntnisse: Vor einigen Tagen wurde berichtet, dass es trotz der Zunahme an Krebsfällen erstmals zu einer Abnahme der Todesfälle an Krebserkrankungen gekommen. "Dies ist unter anderem das Ergebnis intensiver Forschung mit dem Ziel der raschen Entwicklung neuer und gezielter Therapien im Sinn der Präzisionsmedizin und ihrer expeditiven Markteinführung", freut sich Christoph Zielinski, Leiter des Vienna Cancer Centers.

Das Vienna Cancer Center wurde mit der Vision etabliert, alle Wienerinnen und Wiener, die an Krebs erkrankt sind, an allen Spitälern mit onkologischen Abteilungen des Wiener Krankenanstaltenverbundes und des AKH Wien wohnortnahe eine akkordierte und streng qualitätsorientierte, modernste Diagnostik und Therapie ihrer Krebserkrankung im Gleichklang des Wissens zukommen zu lassen. Diese weltweit visionäre Initiative beinhaltet enge interdisziplinäre Kooperation zwischen diagnostischen und klinischen Disziplinen, gemeinsame Ausbildungsstandards und gemeinsame Durchführung klinischer Studien mit innovativen Medikamenten. Ziel dieser Maßnahmen ist es, der Bevölkerung Wiens den Zugang zu modernen, noch nicht zugelassenen Substanzen mit hohem Potential zu garantieren. Um den Patientinnen und Patienten einen unkomplizierten Zugang zum bestmöglichen, wohnortnahen Versorgungsort (Best Point of Service) zu bieten, ist in den nächsten Monaten die Etablierung eines webunterstützten Tools geplant.

Dies alles geschieht vor dem Hintergrund der uneingeschränkten Bemühung zum Zugang solch innovativer Diagnostik und Therapie für alle Wienerinnen und Wiener mit Krebserkrankungen im Sinn des internationalen Fortschritts.