Weltrekord geglückt: Bürgermeister Ludwig gratulierte Läufer Kipchoge zur Marathon-Sensation

© PID / Christian Fürthner
© PID / Christian Fürthner

Am Ende waren es 1 Stunde, 59 Minuten und 40 Sekunden, die Wunderläufer Eliud Kipchoge für die Marathondistanz gebraucht hat - so schnell, wie nie ein Mensch vor ihm. "Ich laufe, um Geschichte zu schreiben", hatte der Kenianer im Vorfeld gesagt - und heute, Samstagvormittag, hat Kipchoge in der Prater Hauptallee seine Ansage wahr gemacht. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig empfing den Rekordläufer im Ziel und gratulierte: "Was Eliud Kipchoge heute geleistet hat, ist unglaublich. Es freut mich umso mehr, dass sein Weltrekord in unserer schönen Stadt Wien gelungen ist. Es waren heute perfekte Bedingungen, und ich sage auch den vielen Wienerinnen und Wienern Danke, genauso auch den internationalen Gästen, die heute in den Prater gekommen sind und ihn angefeuert haben. Die Fernsehbilder von heute gehen um die Welt - sie zeigen, dass in Wien eine Sternstunde des Sports geschrieben wurde. Und ich meine, dass wir auch im Breitensport eine Wirkung spüren werden. Hobbysportlerinnen und Sportler finden bei uns perfekte Bedingungen. Eliud Kipchoge hat heute gezeigt, was mit harter Arbeit möglich ist." Den Tausenden Zuschauerinnen und Zuschauern wollte Läufer Kipchoge "vor allem eine Botschaft" schicken, wie er sagte: "Ich will den Menschen zeigen, dass es keine Grenzen gibt. Grenzen sind nur im Kopf."

© PID / Christian Fürthner
© PID / Christian Fürthner

Angefeuert von tausenden Fans am Streckenrand und unterstützt von mehr als 40 Mitläufern, den "Pacemakers", lief Kipchoge um 10:15 Uhr ins Ziel. Fernsehteams aus mehr als 30 Ländern übertrugen den historischen Rekord live in die Welt.