Wiener Krisenzentren werden reformiert– Rechnungshofbericht bestätigt eingeschlagenen Weg von Vizebürgermeister Wiederkehr

13.01.2021
copyright: PID/Bohmann
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2021 werden wesentliche neue Impulse für die derzeit 16 Wiener Krisenzentren gesetzt. Das betont der zuständige Stadtrat, Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr. "Ich danke auch dem Stadtrechnungshof für den genauen und durchaus kritischen Bericht, der mich in meinen Reformbestrebungen bestärkt. Vieles wurde bereits auf den Weg gebracht und wird noch heuer zu einer wesentlichen Verbesserung der Situation beitragen", betont Wiederkehr. "Die zuständige MA11 hat hier hervorragende Arbeit geleistet und die Probleme erkannt, sodass wir jetzt rasch in die Umsetzung gehen und den betroffenen Jugendlichen noch besser helfen können."

Folgende Maßnahmen sind für 2021 geplant:

  • Es wird ein neues Spezial-Krisenzentrum errichtet, das verhaltensauffälligen 11- bis 15jährigen Burschen und Mädchen Platz bieten wird. Damit wird Wien dann 17 solcher Krisenzentren haben.
  • Die sozialtherapeutischen und sozialpsychiatrischen Wohngemeinschaften werden ebenfalls weiter ausgebaut, sodass die Wartezeiten in den Krisenzentren auf Nachfolgeplätze weiter verkürzt werden können.
  • Der weitere Ausbau der ambulanten, elternunterstützenden Angebote wird dafür sorgen, das in Zukunft weniger Kinder in Krisenzentren überstellt werden müssen.
  • Die Zahl der Sozialarbeiter_innen in den 18 Regionalstellen "Soziale Arbeit mit Familien" wird erhöht, damit die Krisenarbeit mit den betroffenen Familien weiter verstärkt werden kann.