Wiener Radmotorikpark - cooler Treffpunkt für radbegeisterte Kids und Jugendliche an der Neuen Donau auch an kühleren Tagen

Copyright PID/Christian Fürthner
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Raus an die frische Luft und viel Bewegung mit Abstand, so lautet die Devise gerade in Lockdown-Zeiten speziell für Kinder und Jugendliche. Wenn sie dabei ihre rad-motorischen Fähigkeiten trainieren wollen, dann sind sie bei dem im Herbst 2020 eröffneten Radmotorikpark der Stadt Wien am richtigen Ort.

"Gerade für Kinder und Jugendliche, die unter dem Lockdown besonders leiden, bieten die vielen Outdoor-Plätze der Stadt Wien wie auch der neue Radmotorikpark in der Donaustadt Möglichkeiten, sich kostenlos und covid-sicher im Freien zu bewegen. Wir wollen aber neben Spaß auch dafür sorgen, dass Kinder sich mehr Sicherheit beim Radfahren aneignen und dann sicher in der Stadt unterwegs sind", so Mobilitätsstadträtin Ulli Sima.

Copyright Mobilitätsagentur/Christian Fürthner
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Das Projekt wurde von der Stadt Wien und dem Bezirk Wien-Donaustadt zu je 50 % finanziert, die Errichtung des 17 Stationen umfassenden Radmotorikparks und des Pumptracks erfolgte durch die Fachabteilung Wiener Gewässer. Die Nutzung der Anlage ist auch bei kühlerem Wetter möglich, nur bei Eis und Schnee darf sie aus Sicherheitsgründen nicht benützt werden.

Radparadies auf 8.000 m2 an der Neuen Donau

An der Rudolf-Nurejew-Promenade im 22. Bezirk hat die Stadt Wien im Herbst 2020 auf einer Fläche von 8.000 m2 den in Wien einzigartigen Radmotorikpark für Kids und Jugendliche eröffnet - Blick auf die Neue Donau inklusive. Auf der coolen, optisch auffälligen Anlage kann die Koordination beim Radfahren verbessert und so die Unfallhäufigkeit im Straßenverkehr reduziert werden. Der Radmotorikpark eignet sich nicht nur für Fahrräder, sondern für fast alle nicht-motorisierten Fahrzeuge. Möglich ist die Befahrung auch mit Einrad, Skateboard, Inlineskates, Scooter oder Rollstuhl.

Der Radmotorikpark besteht aus 17 Stationen, die in einem Parcours in einer Richtung abgefahren werden. Die Wegeführung ist durch Bodenmarkierungen vorgegeben. Die Stationen stellen verschiedene Herausforderungen für RadfahrerInnen dar - von Wellenbahnen über den Rad-Vulkan bis zu den Rüttelpisten.

Der Pumptrack - die künstliche Mountainbike-Strecke für Fortgeschrittene

Das zweite Highlight der Anlage ist der 130 m lange Pumptrack gleich neben dem Radmotorikpark. Ein Pumptrack ist eine künstlich errichtete Mountainbike-Strecke, die als Rundkurs angelegt ist, wobei das Ziel ist, die gesamte Strecke nur mit Körperkraft und ohne die Pedale zu nutzen abzufahren. Der Pumptrack ist aber nur für Fortgeschrittene und auch Profis empfohlen.

Großes Interesse an Angeboten der Mobilitätsagentur

Im Herbst 2020 hat die Mobilitätsagentur Wien an den Wochenenden sogenannte offene Trainings für Kinder angeboten, die Nachfrage war groß und daher wird aktuell an Trainingsangeboten für das Jahr 2021 gearbeitet. Zusätzlich sollen auch Radfahr-Kurse für Volksschulen beim Radmotorikpark angeboten werden.

"Zum Radfahren gehören einerseits motorische Fähigkeiten, andererseits Spaß an der Bewegung. Im Radmotorikpark lernen Kinder beides: spielerisch Radfahren. So sind sie gerüstet für die Radwege der Stadt", so Martin Blum, Radverkehrsbeauftragte und Geschäftsführer der Mobilitätsagentur.

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