Krim-Kongo-Fieber in Wien: Patient auf Sonderisolierstation

28.08.2026

In der Klinik Favoriten wird derzeit eine Person mit Krim-Kongo-Fieber behandelt. Angesteckt hat sie sich bei einem Aufenthalt im Nahen Osten. Nach der Rückkehr traten Symptome auf, die Person suchte rasch ärztliche Hilfe – und wurde sofort isoliert. Inzwischen ist die Diagnose bestätigt. Der Zustand ist stabil.

Krim-Kongo-Fieber ist eine seltene Viruserkrankung. Übertragen wird sie meist durch Zeckenstiche oder durch Kontakt mit dem Blut infizierter Tiere. Von Mensch zu Mensch springt das Virus nur bei engem, ungeschütztem Kontakt mit Körperflüssigkeiten über. Für die Wiener Bevölkerung besteht damit keine Gefahr.

Die Klinik Favoriten verfügt über eine Sonderisolierstation – und über ein Team, das für genau solche Fälle regelmäßig trainiert.

Share