Medienfinanzierung – Empörung rechnet sich

09.09.2026

n Österreich verdienen jene Medien am besten, die dem demokratischen Diskurs am wenigsten geben. Krone, Heute und oe24 machen mit einem Geschäftsmodell Gewinn, das auf Empörung und Herabwürdigung setzt. Gleichzeitig fallen kleine, unabhängige Redaktionen durch jedes Förderraster.

Das Medienförderungsgesetz ist ein Anfang, aber die Hürden sind so hoch angesetzt, dass gerade Online-Journalismus regelmäßig leer ausgeht. Wer klein ist und unabhängig bleiben will, finanziert das aus eigener Kraft – oder gar nicht.

In dieser Folge geht es um die Mechanik dahinter: um eine Förder- und Anzeigenlandschaft, die Auflage über Verantwortung stellt, um den Rechtsruck im österreichischen Mediensystem und darum, was es konkret bedeutet, wenn man wie TV21 eine klare Linie vertritt – liberale Demokratie und Menschenwürde – und dafür keine Förderung bekommt.

Themen der Folge
– Rechtsruck im österreichischen Mediensystem
– Medienförderungsgesetz: Anspruch und Hürden
– Warum Online-Journalismus durch den Rost fällt
– Das Geschäftsmodell des Boulevards
– TV21: Haltung und ihre Kosten

Mehr über uns: https://tv21.at

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