Rückblick 24: TikTok gefährdete Jugendliche

29.12.2024
Wien (pte001/28.12.2024/10:30)

 

Soziale Medien und Künstliche Intelligenz (KI) haben Medienberichterstattung 2024 dominiert. Social Media steht im Fokus als wachsende Shopping-Kanäle, aber auch als süchtig machende Plattformen mit gravierenden psychosozialen Folgen für ihre zumeist jungen Nutzer. Über den zunehmenden Einsatz von KI und ihre Potenziale und Grenzen ist ebenfalls viel diskutiert worden.

TikTok für Verstöße gerügt

TikTok steht besonders in der Kritik. Forscher sehen ein großes Gefährdungspotenzial für Jugendliche, riskieren die Verbreitung von Fake News über Verhütung ebenso wie dort übliche Frauenfeindlichkeit und die Ignoranz gegenüber Menschenrechtsverletzungen . Ein weiteres Problem: Das Portal wird als Nachrichtenquelle gerade für junge Menschen immer wichtiger.

Zugleich werden soziale Medien mehr und mehr zu digitalen Shopping-Zentren. Damit laufen sie sowohl Einkaufszentren als auch E-Commerce-Webseiten den Rang ab. Dabei spielen Influencer eine immer wichtigere Rolle für Online-Einkäufe . Mittlerweile sind reichweitenstarke YouTuber für viele Nutzer sogar wichtiger als persönliche Bekannte . Auch im Klassenzimmer wird fleißig gesurft. Digitale Medien an Schulen sind jedoch umstritten: US-Pädagogen plädieren für ein Handy-Verbot , während eine Medienforscherin dies für nicht zielführend hält.

Besonders beliebt bei Jugendlichen sind außerdem Spiele auf dem Smartphone, auf dem Laptop und am PC. Kein Wunder, dass der globale Games-Markt auf Wachstumskurs ist. Zugleich haben die Gaming-Hersteller jedoch vermehrt unter Phishing-Angriffen gelitten und sind gezwungen, entsprechende wirksame Schutzvorkehrungen zu treffen.

KI: Möglichkeiten und Risiken

Welche Chancen, Risiken und Nebenwirkungen der wachsende Einsatz von KI im Arbeits- und Privatleben birgt, wurde 2024 ebenfalls in vielen Zusammenhängen berichtet. Positiv: KI kann strategische Entscheidungen treffen , ohne Mühe Prüfungsaufgaben lösen oder Menschen sogar in Umfragen ersetzen , wenn wir das wollen.

Negativ schlägt zubuche, dass KI-generierte Bilder oft realitätsfremd sind und die von ihr verfassten Texte nicht authentisch sind . Menschen lehnen ihre Geschichten ab , Filme und Bücher von KI gelten als Mode und auch ihre Headlines können nicht überzeugen .

Regulierung bleibt fragwürdig

Auch auf anderen Spielfeldern ist die KI umstritten: KI-Bots infiltrieren leicht das Social Web und nicht zuletzt dank raffinierter KI-Methoden haben Fälschungen digitaler Dokumente im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um satte 244 Prozent angenommen. KI-Regulierung hilft allerdings nur bedingt gegen deren Missbrauch .

Forscherschelte gibt es aber nicht nur für diverse Einsätze von KI, sondern auch daran, dass Medien Ereignisse zu sehr zu Krisen aufbauen , was wohl auch systemisch in der Jagd nach Online-Klicks begründet liegt und möglicherweise Populismus und gesellschaftlicher Spaltung Vorschub bewirkt.

Trotz digitaler Konkurrenz ist in Deutschland weiterhin der bereits 44-jährige Videotext sehr beliebt . Ein weiteres eher unzeitgemäßes Forschungsergebnis des abgelaufenen Medien-Jahres: Jeder dritte Fernseh-Werbespot im Land bewirbt noch immer ein klimaschädliches Produkt .

Seit Dienstag ziert eine prachtvolle 80 Jahre alte und 34 Meter hohe Fichte aus dem Waldviertel den Wiener Rathausplatz. Auch seit Dienstag arbeiten die Wiener Stadtgärten unermüdlich daran, die Fichte "fit" für den weltberühmten Christkindlmarkt zu machen. Zehn Baumpflegerinnen und Baumpfleger sind im Einsatz,

Am 31. Oktober war es so weit, hello.green, die lustige Kindergrusel Party fand am Bischof Berthold Platz in Groß-Enzersdorf statt. Schminken, Glanztattoos, Hexenhockey, Zombie Schießen, Kürbisschnitzen und vieles mehr boten die Stadtgrünen den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern.

ES IST JA NICHT FÜR IMMER eine Nachbetrachtung eines wunderbar umgesetzten Stück mit explosivem Diskussionspotential in der Freien Bühne Wieden. Wir sprachen mit Dr. Walter Heckenthaler und Michaela Ehrenstein welche die Regie führte, über Kryotechnik, den Tod, die Hoffnung und das Loslassen, aber auch über das nächste Stück in der Freien Bühne...

Ordinationszeiten:
Montag: 8-12 Uhr und 15-17 Uhr
Mittwoch: 7-12 Uhr und 16-18 Uhr
Donnerstag: 8-12 Uhr
Freitag: 8-11 Uhr
Terminvereinbarung: Telefonisch unter 02287 / 21 6 21 oder online auf www.markoska-med.at.
Am 29. Oktober wurde die Praxis feierlich im kleinen Rahmen eröffnet, Bürgermeister Ludwig Deltl und Vizebürgermeisterin Julia Neidhart-Hermann...

Share