„Gehörlos“ berührt Groß‑Enzersdorf – Dokumentarfilm über verschwundene Kinder und die lange Suche nach Anerkennung

22.09.2026

Der Dokumentarfilm "Gehörlos" von Anita Lackenberger wurde im Stadtsaal Groß‑Enzersdorf präsentiert und löste tiefe Betroffenheit aus. Gleich zu Beginn konfrontiert der Film mit dem historischen Schock der 1938 verschwundenen gehörlosen Kinder – ein Moment, der das Publikum sichtbar erschüttert hat.

Mader und Huber geben im Film zentrale Einordnungen: Mader beleuchtet die historischen Hintergründe, Huber schildert die aktuellen Reaktionen und neuen Wortmeldungen Betroffener. Auch die Gebaerdenwelt und der Behindertenrat betonen die gesellschaftliche Bedeutung des Projekts.

Staatssekretärin Königsberger‑Ludwig würdigte den Film öffentlich als wichtigen Beitrag zur Inklusion. "Gehörlos" zeigt eindrucksvoll, wie weit der Weg zur vollständigen Anerkennung gehörloser Menschen noch ist – und wie dringend Sichtbarkeit und Respekt gebraucht werden.

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