Weniger finanzielle Sorgen für Tausende Wiener Familien

21.04.2023

"Das heute präsentierte Maßnahmenpaket der Stadt Wien entlastet alleine in unseren 155 Kindergärten die Eltern von rund 1.700 Kindern. Das ist eine sehr grob geschätzte Zahl, aber jede Erleichterung für Erziehende mit existenziellen Sorgen, freut uns riesig", kommentiert NRAbg. Christian Oxonitsch, Vorsitzender der Wiener Kinderfreunde, die Anhebung der Einkommensgrenzen für die Entlastung bei den Essensbeiträgen. "Wir haben in den letzten Jahren immer wieder darauf hingewiesen, dass die Zahl jener, die diese Förderung in Anspruch nehmen konnten, massiv gesunken ist. Bei der Einführung des Essenszuschusses hatten wir 1.900 Bezieher*innen, zuletzt waren es nur mehr rund 150. Dementsprechend freuen wir uns sehr, dass die Stadt Wien die Einkommensgrenze auf das Niveau der Mindestsicherung angehoben hat", so Oxonitsch.

Kinderarmut ist den Wiener Kinderfreunden ein großes Anliegen. So haben sie gemeinsam mit der Volkshilfe Österreich 2022 auf Basis einer Umfrage bei 500 Elementarpädagog*innen das Handbuch "Kinderarmut – erkennen und handeln" für Kindergartenmitarbeiter*innen erstellt. Darin finden sich neben allerlei hilfreichen Zahlen, Daten und Fakten zum Thema, auch Inputs dazu, wie man betroffenen Kindern und Familien begegnet und ihnen helfen kann sowie jede Menge Best-Practice-Beispiele, Spiele, Lieder und Bücher, um das Thema auch mit jungen Kindern schon zu besprechen.

Ebenso haben sich die Wiener Kinderfreunde letzten Herbst an der Aktion Schulstartklar beteiligt, mit der Eltern beim Erwerb von Schulartikeln unterstützt wurden. "Daher freuen wir uns auch sehr über die ebenfalls heute präsentierte Unterstützung der Stadt Wien beim Ankauf von Unterrichtsmaterialien. Denn jeder Schritt ist wichtig, damit alle Kinder in Wien gute Bildungschancen haben", so Oxonitsch, der auch Kinderrechtesprecher der SPÖ im Parlament ist, abschließend.

Die Wiener Kinderfreunde betreuen und bilden in rund 155 Kindergärten und Horten in Wien nahezu 12.000 Kinder. Als Lobby für Kinder und Familien setzen sie sich für Kinderrechte, für ein gewaltfreies Aufwachsen aller Kinder und gegen Kinderarmut ein.

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