Die Wiener Linien haben Anfang des Jahres ihr 5-Punkte-Programm für
die Rückkehr zu dichteren Intervallen sowie zu mehr Regelmäßigkeit und
Verlässlichkeit präsentiert. Erste positive Entwicklungen sind bereits
spürbar. Auch der Recruiting-Push wirkt, denn die Straßenbahnschulen des
Wiener Öffi-Betreibers sind bis in den Sommer ausgebucht. Beim
Busbetrieb gibt es noch freie Kapazitäten.
Um auch im Busbetrieb
Bewerbungen anzukurbeln, bieten die Wiener Linien Personen, die bereits
den D-Schein besitzen und sich als Buslenker*in bewerben, eine Prämie
von €1.000,- brutto. Die ersten €500,- werden nach dem erfolgreichen
Abschluss der internen Ausbildung ausbezahlt. Den zweiten Teil der
Prämie erhalten die Mitarbeiter*innen nach 6 Monaten im Unternehmen.
"Als
Unternehmen müssen wir uns in einem hart umkämpften Arbeitskräftemarkt
positionieren. Mit dem D-Schein-Tausender bieten wir neuen Kolleg*innen
einen echten finanziellen Anreiz, die Stadt gemeinsam mobil zu halten.
Wir wollen mit dieser Prämie erfahrene Buslenker*innen ansprechen, die
nach einer kürzeren Ausbildungszeit auch rasch für unsere Fahrgäste
unterwegs sein können", betont Alexandra Reinagl, vorsitzende
Geschäftsführerin der Wiener Linien. Die Aktion läuft rückwirkend ab 1.
März.
Update 5-Punkte-Programm: Verbesserungen auch für Fahrgäste spürbar
Auch
in weiteren Bereichen greifen die Maßnahmen bereits: In den ersten
beiden Monaten seit Inkrafttreten des 5-Punkte-Programms (9. Jänner bis
28. Februar 2023) konnten 99% der Fahrten plangemäß durchgeführt werden.
Zum Vergleich: Im Dezember 2022 wurden 96% der geplanten Fahrten
zurückgelegt. Mit der Anpassung des Fahrplans sind die Wiener Linien
wieder zuverlässiger unterwegs.
"Unser 5-Punkte-Programm ist ein
einzigartiger Kraftakt des Unternehmens und zeigt Wirkung: Mit der
Intervallanpassung ist es uns gelungen, den derzeit angepassten Fahrplan
wieder zu stabilisieren und auch die Ausbildungsplätze sind gut
gefüllt. Wir arbeiten aber weiterhin auf Hochtouren, um unser Team zu
vergrößern und schlagen neue Wege beim Recruiting ein", bekräftigt
Alexandra Reinagl.