Impuls 2026: Bürgermeister Clemens Nagel Leopldsdorf im Marchfeld

10.01.2026

Leopoldsdorf blickt auf ein herausforderndes Jahr 2025 zurück – und dennoch auf ein Jahr, in dem die Gemeinde Stärke, Zusammenhalt und Weitblick bewiesen hat. Bürgermeister Clemens Nagel spricht im TV21-Interview über die wirtschaftlichen Belastungen, die Schließung der Agrana-Zuckerfabrik, den harten Sparkurs und die dennoch erreichte Budgetstabilität. Trotz massiver Kostensteigerungen und eines Kaufkraftverlusts von rund einer Million Euro konnte die Gemeinde einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen und alle Leistungen der Daseinsvorsorge sichern. Große Neubauten sind 2026 nicht möglich, doch Leopoldsdorf setzt auf kluge, nachhaltige Schritte: Sanierungen, Verbesserungen im Straßenraum, neue Versickerungsflächen und die schrittweise Erneuerung von Gehsteigen. Besonders erfreulich: Die Gemeinde wurde 2025 mehrfach ausgezeichnet – als seniorenfreundliche Gemeinde, Jugendpartnergemeinde und vier-Sterne-krisensichere Gemeinde. Das Jugendzentrum mit Farmpark hat sich zu einem Vorzeigeprojekt entwickelt, Vandalismus ist deutlich zurückgegangen, und die Katastrophenschutzplanung ist nahezu vollständig. Ein großer Impuls für 2026 ist die neue Radwegverbindung vom Bahnhof Siebenbrunn-Leopoldsdorf durchs gesamte Ortsgebiet bis zum überregionalen Radweg Richtung Donau. Damit wird erstmals eine sichere, landstraßenfreie Fahrradroute für Pendlerinnen und Pendler möglich. Auch das Setzen neuer Straßenbegleitbäume sorgt langfristig für besseres Klima und mehr Lebensqualität. Wirtschaftlich gibt es positive Signale: Neue Betriebe im Gewerbepark Ginsendorfer Straße und eine große Servicehalle von Stadler Rail schaffen Arbeitsplätze. Das laufende Bieterverfahren für die unbebauten Agrana-Flächen könnte weitere Chancen bringen. Leopoldsdorf zeigt: Auch in schwierigen Zeiten kann eine Gemeinde wachsen – durch Engagement, Zusammenhalt und klare Prioritäten. Ein Ort, auf den man stolz sein kann.