Impulse 2026 - Martin Fabisch Bezirksvorsteher Josefstadt
Im Gespräch mit Bezirksvorsteher Mag. Martin Fabisch wird deutlich, wie stark sich die Josefstadt in den vergangenen fünf Jahren verändert hat. Als Bezirk mit dem geringsten Grünanteil Wiens lag der Fokus klar auf Klimaanpassung und Lebensqualität: über 200 neue Bäume, entsiegelte Straßen, zusätzliche Sitzgelegenheiten und Wasserelemente prägen heute das Straßenbild. Besonders herausfordernd waren Begrünungsprojekte in engen, stark frequentierten Bereichen wie der Josefstädter Straße, die dennoch erfolgreich umgesetzt wurden.
Trotz nur fünf offizieller Parks arbeitet der Bezirk intensiv daran, neue Aufenthaltsräume zu schaffen – etwa durch die geplante Oberflächengestaltung entlang der Zweierlinie. Die Josefstadt positioniert sich zudem als Kulturbezirk mit vielfältigen Angeboten und überdurchschnittlicher Kulturförderung.
Charakteristisch für den Bezirk sind Fußläufigkeit, familiär geführte Betriebe und ein ausgeprägtes dörfliches Miteinander, das von den Bewohnerinnen und Bewohnern sehr geschätzt wird.
Für 2026 stehen trotz Sparkurs wichtige Projekte an. Im Mittelpunkt: die Neugestaltung des Hauerplatzes vor dem Café Hummel – von drei Viertel der Bevölkerung gewünscht. Ziel ist ein moderner, lebendiger "Dorfplatz der Josefstadt", der Begegnung, Kultur und Marktgeschehen Raum gibt.
