Weinviertel - Drei Kinderärzte in der Region weniger!

28.10.2022

Nachdem der Kinderarzt in Zistersdorf wegen Long-Covid die Praxis schließen musste und auch die Kinderärztin in Gänserndorf ihren Kassenvertrag nicht mehr verlängern wird, kommt nun die nächste Hiobsbotschaft aus Mistelbach: Auch hier will die Kinderärztin ihren Kassenvertrag mit der ÖGK nicht mehr verlängern. "Damit fallen in der Region Mistelbach/Gänserndorf gleich drei Kinderärzte mit Kassenvertrag weg diesen Wahnsinn können wir nicht einfach so hinnehmen", sind sich die Mistelbacher SPÖ-Bezirksvorsitzende und Nationalrätin Melanie Erasim und der Gänserndorfer Bezirksvorsitzende und Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Rene Zonschits, einig.

Sie werden eine bezirksübergreifende Petition ins Leben rufen, um auf diesen untragbaren Zustand aufmerksam zu machen. "Immer mehr Eltern wenden sich sorgenvoll an uns, weil sie nicht mehr wissen, wohin sie mit ihren Kindern gehen sollen, wenn so viele Ärzte zeitgleich ihren Vertrag mit der ÖGK lösen", sagt Erasim. Auch wenn es Wahlärzte gibt, können sich viele Familien das einfach nicht leisten", ergänzt Zonschits. Denn hier bleibt man auf einem Großteil der Kosten sitzen, während man andererseits aber ordentliche Lohnabzüge für die Sozialversicherung hinnehmen muss.

Am Beispiel einer Familie aus Gaweinstal mit zwei Kindern im Alter von 2 und 4 Jahren zeigt sich die ganze Dramatik der Situation. Diese Familie könnte sowohl in Mistelbach, als auch in Zistersdorf oder Gänserndorf zum Kinderarzt gehen. Doch wenn es diese Kassenärzte nicht mehr gibt, fragt sich der Familienvater,
wie er Wahlarztrechnungen bezahlen soll, wenn schon die Ausgaben für Sprit, Strom, Gas, Lebensmittel usw. das Familienbudget schwer belasten. Es bleibt nun nichts anderes übrig, als zum Allgemeinmediziner zu gehen, der aber kein Kinderfacharzt ist, und bei dem man auch schon mit längeren Wartezeiten rechnen muss.

Diese Familie steht mit ihren Sorgen nicht alleine da. Beispiel: Eine Familie musste im vergangenen Monat für einen HNO-Arztbesuch, die Logopädie und Impfungen 500 Euro hinlegen - und hat von der Krankenkasse nur einen minimalen Anteil ersetzt bekommen. "Das darf nicht sein, dass Familie das Kinderbetreuungsgeld ausschließlich für medizinische Zwecke ausgeben müssen und zum Leben dann nichts mehr bleibt", sind Melanie Erasim und Rene Zonschits, beide selbst Eltern, entsetzt: "Wir werden alle uns zur Verfügung stehenden Hebel in Bewegung setzen um dieses Problem bei den zuständigen Stellen bewusst zu machen

Die Bolschoi Donkosaken starten in Straßhof in ihre neue Saison – mit frischen Stimmen, neuen Projekten und einer beeindruckenden internationalen Besetzung. Wie im Interview erzählt wird, kehrte der Chor erst im Jänner von einer erfolgreichen Tournee zurück, die "sehr gut und erfolgreich war" . Nun stehen die traditionellen Pfingstkonzerte an,...

Wenn dunkle Sagen humorvoll dargeboten werden, entsteht jener besondere Mix, der zum Erfolgsgaranten wird. Ein Ausflug in längst verklungene Tage: Im Theater Center Forum erzählen Monika Schmatzberger, Benjamin Tureček und Gábor Rivan am Klavier eine der düstersten Wiener Legenden – die Geschichte vom Türmer zu St. Stephan. Ein Mann ohne Gewissen,...

Sechs junge Künstlerinnen, ein gemeinsamer Raum für neue Ideen:* Die START‑Ateliers der Stadt Wien bieten auf 335 m² kostenlose Arbeitsplätze für Absolvent*innen der Wiener Kunstunis – zwei Jahre lang gefördert von der MA 7. Seit März 2025 arbeiten hier Vik Bayer, Emma Hummerhielm Carlén, Luise Müller, Aaron Amar Bhamra, Gabriel Huth und Ida...

Share