Zum 80. Geburtstag von Boris Bukowski trafen sich Reinhold Bilgeri, Rudi Nemeczek (Minisex), die Schick Sisters und Opus‑Mastermind Ewald Pfleger im Strandcafé an der Alten Donau, um die Austropop‑Ikone zu feiern. Bei Ripperln, Bier und einer Torte in Gitarrenform wurde auch auf den Sommer angestoßen: Am 15. August stehen alle gemeinsam bei...
Wissen | Fluoreszierendes Protein bringt Licht ins Bienengehirn

Ein internationales Team von Bienenforschenden unter Beteiligung der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) hat einen Calcium-Sensor in
eine Biene integriert. Mit seiner Hilfe kann die neuronale
Informationsverarbeitung bei der Honigbiene, unter anderem die Reaktion
auf Gerüche, untersucht werden. Dies gibt auch Aufschlüsse darüber, wie
soziales Verhalten im Gehirn verortet ist, wie die Forschenden in der
Fachzeitschrift PLoS Biology erläutern.
Insekten sind wichtige sogenannte Modellorganismen für die Forschung.
Denn auch wenn sich die Entwicklungslinien von Insekten und Menschen
schon vor mehr als 600 Millionen Jahren getrennt haben, haben sie doch
immer noch mehr als 60 Prozent der DNA gemeinsam.
Während seit über einem Jahrhundert vor allem die Fruchtfliege (Drosophila melanogaster) der Forschung dient, wird inzwischen immer mehr die Honigbiene (Apis mellifera) eingesetzt. Denn Bienen weisen ein komplexes Sozialverhalten auf - sie müssen Leistungen in den Bereichen Orientierung, Kommunikation, Lernen und Gedächtnis erbringen -, welches Bienen insbesondere auch für die Untersuchung der Gehirnentwicklung und neuronaler Prozesse interessant macht.
Ein Team von Forschenden der Universitäten in Düsseldorf, Frankfurt am
Main, Paris-Saclay und Trient hat nun eine Methode entwickelt, um dem
Bienengehirn direkt bei der Arbeit zusehen zu können. Von der HHU ist
die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Martin Beye vom Institut für
Evolutionsgenetik an der jetzt in PLoS Biology erschienenen Studie
beteiligt.
Dazu wurde ein Calcium-Sensor ins Nervengewebe - die Neuronen - eingebaut. Calcium spielt eine wichtige Rolle bei der Aktivität von Nervenzellen. "Wir haben den genetischen Code von Honigbienen so verändert, dass ihre Gehirnzellen ein fluoreszierendes Protein produzieren. Dieses dient als Sensor, mit dem wir die Bereiche überwachen können, die als Reaktion auf Umweltreize aktiviert werden. Die Intensität des ausgestrahlten Lichts variiert je nach neuronaler Aktivität", erklärt Dr. Albrecht Haase, Professor für Neurophysik an der Universität Trient.
Prof. Beye weist darauf hin, dass "es eine besondere Herausforderung war, diese 'Sensor-Biene' zu realisieren. Denn wir mussten mit der DNA der Bienenkönigin arbeiten. Im Gegensatz zu Fruchtfliegen können Bienenköniginnen aber nicht einfach im Labor gezüchtet werden, da jede von ihnen zum Überlegen eine eigene Kolonie benötigt."
Die Arbeit begann damit, in über Viertauend Bieneneier eine spezifische genetische Sequenz einzuimpfen. Am Ende eines langwierigen Zucht-, Test- und Auswahlprozesses standen schließlich sieben Königinnen, die den genetisch kodierten Sensor in sich trugen. Wenn sie sich in ihrem eigenen Staat fortpflanzten, gaben sie das Gen an einige ihrer Nachkommen weiter.
Der von dem Forschungsteam entwickelte Sensor diente dann zur Untersuchung des Geruchssinns der Bienen und wie die Wahrnehmung von Geruch in den Neuronen genetisch kodiert ist. Prof. Dr. Julie Carcaud von der Universität Paris-Saclay und Prof. Dr. Jean-Christophe Sandoz, Forschungsdirektor am CNRS in Paris, erklären: "Die Insekten wurden mit verschiedenen Gerüchen stimuliert und mit einem hochauflösenden Mikroskop beobachtet. Auf diese Weise konnten wir feststellen, welche Gehirnzellen durch diese Gerüche aktiviert werden und wie diese Informationen im Gehirn verteilt werden."
Dr. Marianne Otte, Koautorin der Studie aus Düsseldorf: "Die Messungen
am lebenden Tier wurden mit einem 'Konfokalen
Zwei-Photonen-Fluoreszenzmikroskop' durchgeführt, mit dem wir von außen
ins Gehirn der Biene schauen können. Dazu wird das Tier in einen
Messstand geschnallt und dann werden ihm verschiedene Geruchsproben
präsentiert."
Prof. Dr. Bernd Grünewald von der Universität Frankfurt und Leiter des Instituts für Bienenkunde in Oberursel: "Mit der neuen 'Sensor-Biene' lässt sich untersuchen, wie die Kommunikation innerhalb von Kolonien funktioniert und wie sich die Sozialität allgemein auf das Gehirn der Tiere auswirkt."
Hintergrund: Konfokales Zwei-Photonen-Fluoreszenzmikroskop
Bei einem solchen Gerät wird Licht aus verschiedenen Richtungen auf einen winzigen Punkt fokussiert. Nur wenn zum gleichen Zeitpunkt zwei Lichtteilchen (Photonen) auf eines der fluoreszierenden Proteine treffen, das an einen gerade aktiven Calciumkanal gekoppelt ist, wird dieses Protein angeregt. Anschließend gibt es Licht einer charakteristischen Wellenlänge ab, welches dann mit sehr hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung aufgezeichnet wird.
Im dritten Bezirk tut sich was: Bezirksvorsteher Erich Hohenberger spricht über die großen Projekte, die den Landstraßer Alltag in den kommenden Jahren prägen werden. Vom Ausbau des Village im Dritten über die Neugestaltung der Landstraßer Hauptstraße bis hin zu neuen Parks und wichtigen Infrastrukturmaßnahmen – der Bezirk setzt klar auf...
Tradition, Kraft und Tiroler Fasnachtsleidenschaft pur: Beim Fisser Blochziehen 2026 lieferten sich Bär, Jäger, Hexen, "Schwoaftuifl" und viele weitere Figuren erneut ihr legendäres Spiel zwischen Gut und Böse. Begleitet von der Musikkapelle Fiss zog der Bloch durch die verschneiten Straßen – angefeuert von hunderten Zuschauerinnen und Zuschauern.
WhatsApp als VLOP eingestuft!
Die EU-Kommission hat WhatsApp als Very Large Online Platform eingestuft. Grund ist die starke Nutzung der Kanäle-Funktion mit über 45 Mio. aktiven Nutzer:innen in der EU.
Wien: Streit um das Sobieski‑Denkmal
Sobieski-Denkmal abgesagt – Streit um Geschichte und Symbolik
Bunt, laut und voller Energie – der Kindermaskenball der Kinderfreunde Groß-Enzersdorf hat den Stadtsaal am 25. Jänner bis auf den letzten Platz gefüllt. Fantasievolle Kostüme, tanzfreudige Kids, gut gelaunte Eltern und die Musik von DJ Andy sorgten für einen Nachmittag voller Lachen, Bewegung und echter Faschingsfreude. Ein herzliches Dankeschön...
Ein buntes Meer aus Kostümen, Musik und strahlenden Kinderaugen:Das Kinderfaschingsfest der Kinderfreunde Leopoldsdorf im Marchfeld zählt zu den fröhlichsten Familienereignissen der Region. Jahr für Jahr verwandelt sich der Saal in einen lebendigen Treffpunkt für Kinder, Eltern und alle, die Spaß an Bewegung und Gemeinschaft haben.
Der erste Wirtschaftsball Groß-Enzersdorf setzte ein starkes Zeichen für regionalen Zusammenhalt, Vernetzung und ein kraftvolles Durchstarten in das neue Jahr. Unter der Leitung von Obmann Gottfried Rotter lud der Wirtschaftsverein zu einer festlichen Ballnacht ins Hotel Sachsengang – mit zahlreichen Gästen, großartiger Stimmung und einem...
Elfenbeinküste beeindruckt beim Schokoladefest: Botschafter besucht Stand in der Marx Halle
Die Elfenbeinküste setzte beim Schokoladefest in der Wiener Marx Halle ein starkes Zeichen.
Mit einem eigenen Stand präsentierte das Land hochwertigen Kakao und zeigte, warum die Côte d'Ivoire weltweit eine Schlüsselrolle spielt.
Ein Abend, der verbindet:
Im Stadtsaal Groß‑Enzersdorf feierten hunderte Gäste den traditionellen Generationenball des Pensionistenverbands Donaustadt. Von der feierlichen Eröffnung durch die Tanzschule Rueff bis zur energiegeladenen Musik der Top Stars stand der Saal ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Lebensfreude und guter Stimmung.
Der Ball zeigt...
Ein Abend voller Lachen für einen wichtigen Zweck:
Die Marx Halle duftet wieder nach Schokolade! 🍫❤️ Mit einer stimmungsvollen Eröffnungssoirée ist das SchokoladeFest 2026 gestartet – und TV2 war live dabei. Botschafter, Künstler, Chocolatiers und Schokoladenfans aus aller Welt haben den Auftakt gefeiert. Heuer erwarten euch Highlights wie der neue Bean‑to‑Bar‑Bereich, Workshops für Groß & Klein,...












