Bürgermeister Ludwig benannte Gasse beim Küniglberg nach ORF-Größe Hugo Portisch

12.10.2022
Bürgermeister Michael Ludwig, Hietzings Bezirksvorsteherin Silke Kobald, ORF-Generaldirektor Roland Weißmann und sein Vorgänger Alexander Wrabetz  © C.Jobst/PID
Bürgermeister Michael Ludwig, Hietzings Bezirksvorsteherin Silke Kobald, ORF-Generaldirektor Roland Weißmann und sein Vorgänger Alexander Wrabetz © C.Jobst/PID

Geflügeltes Wort trifft auf Stadtplan: Wer in den ORF will, kommt an Hugo Portisch nicht vorbei. Der Straßenabschnitt zwischen Würzburggasse und Fonovitsplatz direkt vor dem Eingang zum ORF-Zentrum am Küniglberg in Hietzing heißt ab sofort nach dem österreichischen Journalisten und Innenpolitik-Doyen Hugo-Portisch-Gasse. Heute, Dienstag, hat Bürgermeister Michael Ludwig die neue Gasse gemeinsam mit ORF-Generaldirektor Roland Weißmann, Amtsvorgänger Alexander Wrabetz, ORF III-Chefredakteur Peter Schöber, Medienmanager Pius Strobl und Hietzings Bezirksvorsteherin Silke Kobald offiziell eröffnet.

"Allen Politikerinnen und Politikerin und allen Journalistinnen und Journalisten, die in Zukunft an seinem Straßenschild vorbeifahren, sei einer von Hugo Portischs Grundsätzen besonders ans Herz gelegt: Check, Re-check, Double-check. Diese einfache, wenngleich mitunter anstrengende Technik, die Portisch in den USA verinnerlicht hatte, hat ihn zum dem gemacht, was die Österreicherinnen und Österreicher an ihm so liebten und schätzten: Integer bis in die Haarspitzen", würdigte Stadtchef Ludwig den ORF-Journalisten Hugo Portisch im Gespräch mit der Rathauskorrespondenz.

Hugo Portisch, 1927 in Bratislava geboren, wurde durch seine Bücher und Fernsehsendungen zu einem der bekanntesten österreichischen TV-Journalisten. Seine Dokumentarfilmreihen Österreich I und Österreich II wurden enorm große Erfolge. Durch seinen Stil, komplizierte politische und wirtschaftliche Zusammenhänge auch für Laien verständlich zu erklären, wurde er zum historischen Gewissen der Nation. Die journalistische Karriere Portisch begann 1947 in der Redaktion des St. Pöltner Pressvereins und bei der Wiener Tageszeitung. Nach einem Studienaufenthalt 1950 in den USA mit Praktika bei US-Tageszeitungen und als Korrespondent kehrte er 1954 auf Einladung vom späteren Krone-Gründer Hans Dichand um beim Kurier mitzuarbeiten. Er war 1955 einer der ersten die über die erfolgreichen Verhandlungen zum Staatsvertrag in Moskau berichteten. Nach Dichands Abgang wurde Portisch Kurier-Chefredakteur; in den 1960er Jahren wechselte er ins Fernsehen und war Chefkommentator und Auslandskorrespondent für den österreichischen Rundfunk ORF. Neben diesen Tätigkeiten verfasste Portisch Bestseller, zunächst Berichte über seine weltweiten Reisen wie "So sah ich China" (1965) und "So sah ich Sibirien" (1967), dann Publikationen über politische Themen wie "Die deutsche Konfrontation" (1974). Im Jahr 2015 erschien seine Autobiografie unter dem Titel "Aufregend war es immer".

Portisch erhielt enorm viele Ehrungen: Unter anderem ist er seit 2018 Ehrenbürger der Stadt Wien. Damals meinte er schmunzelnd, er hätte viel lieber lebenslange Freifahrt bei den Wiener Öffis bekommen.

Eine Krebserkrankung als politische Pointe: Eine Äußerung bei oe24TV nimmt TV21 zum Anlass, die Grenzen von Provokation im Fernsehen zu hinterfragen. Der Kommentar unterscheidet zwischen harter politischer Kritik und der Herabwürdigung eines erkrankten Menschen – und fragt, welche Verantwortung ein Sender für wiederholte Entgleisungen in seinen...

Was sagt sie, und was meint sie? Warum ist "Ist schon gut" manchmal alles andere als gut? In seinem Kabarettprogramm "Der Frauenflüsterer" geht Felix Kurmayer den großen Fragen der Liebe auf den Grund, mit Charme, Poesie und einer ordentlichen Portion Selbstironie. Als Kommunikationstrainer stützt er sich auf echte Studien über die Unterschiede...

Der Vienna City Gallery Walk machte am Samstag, 10. Oktober, auch Station in der Galerie Wienartig in der Josefsgasse in Wien-Josefstadt. Dort war am Donnerstag zuvor, am 9. Oktober, die Sonderausstellung des Künstlerehepaars Michael Fuchs und Cornelia Hagen-Fuchs eröffnet worden.

In "Energie Botschaften by Jana" verbindet Jana Tarot, Orakel-, Lenormandkarten und Runen zu persönlichen Impulsen für den Alltag. Die Sendung versteht sich nicht als Wahrsagerei, sondern als Einladung zur Selbstreflexion, zu mehr Bewusstsein und zu einem achtsamen Umgang mit den eigenen Lebensfragen

Die Galerie Wienartig in Wien widmet dem Klosterneuburger Künstlerehepaar Michael Fuchs und Cornelia Hagen-Fuchs eine Sonderausstellung. Michael Fuchs, Sohn von Ernst Fuchs, einem Mitbegründer der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, ist Maler, Grafiker, Architekt und Dichter. Er gilt als Meister alter Renaissance- und Barocktechniken und...

In "Energie Botschaften by Jana" verbindet Jana Tarot, Orakel-, Lenormandkarten und Runen zu persönlichen Impulsen für den Alltag. Die Sendung versteht sich nicht als Wahrsagerei, sondern als Einladung zur Selbstreflexion, zu mehr Bewusstsein und zu einem achtsamen Umgang mit den eigenen Lebensfragen

Share