Leopoldsdorf blickt auf ein herausforderndes Jahr 2025 zurück – und dennoch auf ein Jahr, in dem die Gemeinde Stärke, Zusammenhalt und Weitblick bewiesen hat. Bürgermeister Clemens Nagel spricht im TV21-Interview über die wirtschaftlichen Belastungen, die Schließung der Agrana-Zuckerfabrik, den harten Sparkurs und die dennoch erreichte...
Jüdisches Museum Wien eröffnet „Schuld“

Das Jüdische Museum Wien, ein Museum der Wien Holding, eröffnete gestern am zweiten Standort Museum Judenplatz die neue Ausstellung "Schuld". Die Ausstellung beleuchtet Schuld in ihren unterschiedlichen Dimensionen und lädt zur Auseinandersetzung mit diesem vielschichtigen Themenkomplex ein. Historische Objekte und ausgewählte Kunstwerke erzählen unterschiedliche Schuldgeschichten von Adam und Eva bis in unsere Gegenwart.
Gelungene Ausstellungseröffnung
Kurt Gollowitzer, Geschäftsführer der Wien Holding, lobte den Kurs des Jüdischen Museums Wien seit der Übernahme durch Barbara Staudinger: "Die neue Ausstellung regt dazu an, weit über die jüdische und über die Wiener bzw. österreichische Geschichte hinauszudenken. Auch mit dieser Ausstellung ermöglicht das Jüdische Museum Wien einen spannenden Austausch über Kunst, Kultur und Gesellschaft. Ich bin davon überzeugt, dass es gelingen wird, den Rekord von 144.000 Besucher*innen im Jahr 2019 in den nächsten Jahren zu übertreffen".
Direktorin Barbara Staudinger begrüßte die Gäste der gestrigen Ausstellungseröffnung in den Räumlichkeiten des Verwaltungsgerichtshofes und sprach über die Ausstellung: "Das Thema Schuld wurde im Täter*innenland Österreich viel zu lange verschwiegen und unter den Teppich gekehrt. Weder die Auslöschung der Wiener Gemeinde im Mittelalter noch die Schoa waren Naturereignisse. Es gab Täter*innen, die durch ihre Taten Schuld auf sich luden. Das Jüdische Museum Wien sieht sich daher in der Verantwortung, Schuld vielschichtig zu beleuchten".
Neues Ausstellungskonzept für das Museum Judenplatz
Chefkurator Hannes Sulzenbacher präsentierte unter dem Motto "kleine Ausstellungen mit großen Themen" das neue Konzept für das Museum Judenplatz: "Wir beginnen heute eine Ausstellungsserie, die thematisch immer in Bezug zur zerstörten mittelalterlichen Synagoge im Untergeschoß des Museums sowie dem Holocaust Mahnmal von Rachel Whiteread am Platz selbst stehen wird. Sie alle haben mit großen Themen der Menschheit zu tun, Themen des Zusammenlebens, des Zusammenhalts und der Ausgrenzung, mit Leben und Tod und schließlich mit der Gerechtigkeit. In den kleinen Ausstellungsräumen versuchen wir, die ganz großen Themen zu verhandeln".
Eröffnet wurde die Ausstellung von Jochen Böhler, Direktor des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI). Er umriss Schuld in historischem Kontext und lobte die Wahl eines derart vielschichtigen Ausstellungsthemas: "Dass Täter*innen des Nationalsozialismus ihre Schuld eingestanden und Reue gezeigt haben, ist aus historischer Sicht eine Rarität. In der Regel stilisierten sich die Täter*innen aufgrund der Tatumstände zu Opfern. Mein größter Respekt dem Team des Jüdischen Museums Wien, sich einem so aufgeladenen und oft moralisch kontaminierten Thema anzunehmen".
An der Eröffnung nahmen zahlreiche Gäste teil, u.a. Lilli Hollein, Monika Sommer, Christoph Thun-Hohenstein, Dwora Stein, Christian Kircher, Ruth Wodak, Anna Sporrer und Helene von Damm.
Schuld
ist von 28. März 2023 bis 29. Oktober 2023 im Museum Judenplatz, einem Museum der Wien Holding, zu sehen. Zur Ausstellung, die von Sabine Apostolo, Gabriele Kohlbauer-Fritz, Marcus Patka und Andrea Winklbauer unter der Leitung von Direktorin Barbara Staudinger und Chefkurator Hannes Sulzenbacher kuratiert wurde, erscheint ein Katalog zum Preis von 18,90 € im Eigenverlag. Das Museum Judenplatz, Judenplatz 8, 1010 Wien, ist von Sonntag bis Donnerstag von 10 bis 18 Uhr, freitags 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der zweite Standort, Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse 11, 1010 Wien, ist von Sonntag bis Freitag 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen unter www.jmw.at oder unter info@jmw.at.
Im Neujahrsgespräch der Impulse 2026 spricht der Landtagsabgeordnete und Vizebürgermeister von Angern an der March ungewöhnlich deutlich über die Zukunft der S8 Marchfeld Schnellstraße – ein Thema, das die Region seit vielen Jahren prägt.
Im Mittelpunkt des vergangenen Jahres stand der Neubau des Kindergartens: Acht Gruppen, moderne Betreuung, Baubeginn 2025, Fertigstellung im August 2026. Parallel dazu läuft die mehrjährige Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED, ein Projekt, das langfristig Energie und Kosten spart. Finanziell bleibt die Lage angespannt: Kanalsanierung (700.000...
Impulse 2026 – das Weiterdenken der früheren Neujahrsgespräche in der Leopoldstadt. Bezirksvorsteher Alexander Nikolai blickt gemeinsam mit uns auf ein Jahr voller Bewegung zurück – und nach vorne auf das, was 2026 bringen wird. Im Gespräch geht es um zahlreiche umgesetzte Projekte, die den Bezirk nachhaltig verändert haben: von neuen...
Ein glanzvoller Start ins neue Jahr im Marchfelderhof: Andy Lee Lang begrüßte Freunde, Künstlerinnen, Künstler und prominente Weggefährten zu einem Abend voller Musik, Begegnungen und Genuss.
Wien reagiert auf die Kälte: Der Fonds Soziales Wien hat das Winterpaket um rund 30 zusätzliche Notquartiersplätze erweitert. Insgesamt stehen damit rund 1.000 Schlafplätze sowie drei Wärmestuben rund um die Uhr bereit.
Winterliche Straßenlage in Niederösterreich: Die meisten Fahrbahnen sind heute trocken, stellenweise aber salznass. Rund um Spitz, Melk, Allentsteig und Gloggnitz kann es zu Reifglätte kommen. In höheren Lagen sowie in Walddurchfahrten bleiben Schneefahrbahnen ein Thema – die Räum- und Streuteams sind überall unterwegs. Kettenpflicht gilt für Lkw...
Der Christbaum wärmt zweimal: zuerst zu Weihnachten, dann als Energie für Wien.
Strasshof Sternsinger zu Besuch im Stadtamt
Die Sternsinger waren zu Besuch im Stadtamt Strasshof!
Berlin: Extremismus gefährdet uns alle
Ein Anschlag auf die Berliner Strominfrastruktur – und ein Angriff auf unsere Demokratie.
Wien atmet auf: Die vorläufige Bilanz zeigt, dass 2025 eines der besten Luftqualitätsjahre überhaupt war. Alle Grenzwerte wurden an allen Messstellen eingehalten – bei Feinstaub wie auch bei NO₂. Nur ein einziger Tag überschritt den PM10‑Tagesgrenzwert. Der Trend zeigt klar: Maßnahmen wie Öffi‑Ausbau, Radwege, E‑Mobilität und thermische Sanierungen...
Die Verführerin - das Interview
🎭 90 Minuten Musik, Drama und Zeitgeschichte












