WIEN | Mehr Beteiligung: Lokale Agenda startet jetzt auch in Penzing

06.04.2023
Agenda Team Penzing, von l nach r: MARI STEINDL, JOHANNES BROSSMANN, ŞENOL GRASL-AKKILIC, AMAR RAJKOVIĆ, VICKI MATEJKA.   © Mira Casties / PlanSinn
Agenda Team Penzing, von l nach r: MARI STEINDL, JOHANNES BROSSMANN, ŞENOL GRASL-AKKILIC, AMAR RAJKOVIĆ, VICKI MATEJKA. © Mira Casties / PlanSinn

Nachhaltige Stadtentwicklung in Zusammenarbeit mit Bürger*innen

Die Penzingerinnen und Penzinger haben ab sofort noch mehr Gelegenheiten, an der Entwicklung ihres Bezirks mitzuarbeiten: Penzing ist der mittlerweile dreizehnte Bezirk in Wien, in dem die Lokale Agenda 21 Wien (LA21 Wien) gemeinsam mit Bürger*innen und Bezirkspolitiker*innen für eine nachhaltige Stadtentwicklung aktiv ist. Das bedeutet mehr Teilhabemöglichkeiten für Penzings Bewohner*innen, um eigene Ideen im Bezirk umzusetzen.

Im Mittelpunkt der LA 21 steht die Zusammenarbeit mit Bürger*innen, Bezirksvertretungen und der Wiener Stadtverwaltung. Gemeinsames Ziel ist es, neue und vielfältige Angebote zur Mitgestaltung in den Bezirken zu schaffen. So soll den großen gesellschaftlichen Herausforderungen durch konkrete Aktionen auf Bezirksebene begegnet werden. Ein Agenda-Team bestehend aus Beteiligungsprofis vor Ort dient als direkte Anlaufstelle für Bürger*innen.

"Bei der Lokalen Agenda 21 haben die Bürger*innen die Möglichkeit, ihr Lebensumfeld mitzugestalten. Sie können Ideen einbringen und bei der Entwicklung ihres Grätzls mitreden. Damit wollen wir dazu beitragen, dass wichtige Zukunftsfragen auf lokaler Ebene gemeinsam mit den Wiener*innen erarbeitet werden. Diesen Weg gehen wir auch in Penzing", so Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.

Ideen einbringen und mitmachen

Die Agenda Penzing lädt zum Mitreden, Mitgestalten und Mitmachen im Bezirk ein. Dahinter steckt ein fünfköpfiges Team, das Bewohner*innen dabei unterstützt, eigene Ideen für den 14. Bezirk umzusetzen.

Die Möglichkeiten zur Mitgestaltung sind vielfältig: Erschaffung neuer Grünräume oder Begegnungsorte im Grätzl, Aktivitäten und Angebote von und für die Nachbarschaft wie Straßenfeste und Sprach-Cafés oder das Teilen von Ressourcen, sowie der Austausch von Fähigkeiten, Wissen und praktischen Alltagsdingen wie Werkzeug oder Grätzl-Lastenräder.

"Ich freue mich sehr auf den Start der Lokalen Agenda Penzing! Mitbestimmung ist extrem wichtig, denn schließlich sind es die Menschen direkt vor Ort, die die Grätzl-Expert*innen sind. Sich gemeinsam zu engagieren, Seite an Seite zu arbeiten und unseren Bezirk noch besser zu machen, dem blicke ich schon gespannt entgegen", sagt Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner.

Frischer Wind für das Klima und Zusammenleben in Penzing

Auf die Frage "Was machst du bei der Agenda Penzing?" werden engagierte Bewohner*innen bald antworten: "Ich bring frischen Wind für mein Penzing, und dabei bin ich nicht allein!"

Ihre Ideen für ein gutes Zusammenleben und für lebenswerte öffentliche Räume sollen in den kommenden Jahren den Bezirk weiter beleben.

Mit dem neuen Schwerpunkt der Community Leader*innen bringt die Lokale Agenda Penzing auch einen frischen Zugang mit: Community Leader*innen sind ein innovatives Modell, bei dem Personen aus der Zivilgesellschaft ihre kreativen Ideen für das Grätzl einbringen und bei der Umsetzung von Mitarbeiter*innen der Agenda Penzing unterstützt werden. Ein Beispiel dafür ist Yaşar, der sich als Community Leader engagieren möchte:

Yaşar ist Besitzer der "C3 Lounge" auf der Hütteldorferstraße. In seinem Lokal möchte der geborene Penzinger Spieleabende organisieren und dabei mit seinen Gästen über die Zukunft des Grätzls diskutieren. Der umtriebige Gastronom plant außerdem ein Netzwerktreffen mit allen benachbarten Geschäftstreibenden. Ziel: Aufwertung des Bezirks und eine bessere Lebensqualität für alle Bewohner*innen Penzings.

Die Agenda Penzing steht in den Startlöchern: Alle in Penzing lebenden oder arbeitenden Menschen sind herzlich eingeladen, ihre Ideen für ein noch lebenswerteres und nachhaltigeres Penzing einzubringen und im Bezirk umzusetzen! Wer sich ehrenamtlich bei der Agenda einbringen will, findet Infos dazu online unter www.agendapenzing.at.

Die Theaterkritikerin Karin Kathrein ist gestorben. Sie schrieb jahrzehntelang für die "Presse" und den "Kurier" und leitete bis 2018 die Jury des Nestroy-Theaterpreises. Kulturstadträtin Kaup-Hasler nannte sie eine der wichtigsten Theaterkritikerinnen des Landes. Kathrein wurde 1938 in Wien geboren.

Am 30. Juli war Premiere: Der Platz vor der Martinskirche ist wieder Freiluftbühne. Unter der Intendanz von Johanna Rieger und Julia Prock-Schauer steht heuer Arthur Schnitzler auf dem Spielplan. Zehn Szenen, zehn Begegnungen – und jede Figur nimmt eine andere mit in die nächste, von der Dirne bis zum Grafen und wieder zurück. Der Akt selbst bleibt...

Donnerstagabend, kurz vor drei viertel neun: Alarm für die Freiwillige Feuerwehr Gänserndorf. Gemeldet wird eine Ölspur im Stadtgebiet – doch was die Einsatzkräfte bei der Erkundung vorfinden, übertrifft die ersten Meldungen deutlich.

Im Tiergarten Schönbrunn gibt es Zuwachs im Doppelpack: Anfang und Mitte Juli ist jeweils ein Mähnenrobben-Jungtier zur Welt gekommen. Gemeinsam mit ihren Müttern leben die beiden derzeit in einem eigenen Mutter-Jungtier-Bereich der Robbenanlage und sind dort auch für Besucherinnen und Besucher gut zu sehen.

Die Formelaustria Race Academy setzt 2027 ein starkes Zeichen: Mit der Rückkehr der F4 Germany erweitert die Academy ihr Programm um eine dritte Meisterschaft und baut ihre Formel‑4‑Plattform weiter aus. Direktor Harry Miltner erklärt: "Wir freuen uns, bekanntgeben zu können, dass wir unser Programm für 2027 um eine Meisterschaftskampagne in der...

Kein Koffer. Kein Flughafen. Kein Stau. Wer den Sommer in Wien verbringt, findet das Mittelmeer mitten in der Stadt – im Haus des Meeres. Im großen Meerwasseraquarium ziehen farbenprächtige Lippfische und schwarze Meerraben ihre Bahnen. Gleich daneben schweben Quallen scheinbar schwerelos durch das endlose Blau des drei Meter langen...

Weißes Fell, blaue Augen – und fast ausgestorben. Der Österreichisch-Ungarische Weiße Barockesel wurde einst von Adeligen der Habsburgermonarchie gezüchtet: helle Tiere galten als Lichtbringer. Dann geriet die Rasse in Vergessenheit. Heute leben nur noch wenige hundert Tiere – eine der letzten Populationen auf Schloss Hof im Marchfeld. Jetzt...

Share