Wiener Terrornacht: Bürgermeister Ludwig legte zum Jahrestag Kranz nieder

02.11.2022
© C.Jobst/PID
© C.Jobst/PID

Bürgermeister Michael Ludwig hat heute, Mittwoch, an die Opfer des Terroranschlages in Wien vor zwei Jahren mit einer Kranzniederlegung gedacht. "Die Nacht des 2. November 2020 war eine schwere Zäsur in der Geschichte unserer Stadt. Doch wir lassen uns nicht vom Terrorismus in die Knie zwingen. In Wien halten die Menschen zusammen, sie ziehen an einem Strang. Von daher ist für mich als Bürgermeister klar: Wir werden als Stadt immer gegen Terrorismus aufstehen und uns für den sozialen Zusammenhalt stark machen", erklärte Ludwig.

© C.Jobst/PID
© C.Jobst/PID

Beim Gedenkstein am Desider-Friedmann-Platz in der Innenstadt gedachten neben dem Bürgermeister unter anderem Bundeskanzler Karl Nehammer, Vizekanzler Werner Kogler, Innenminister Gerhard Karner, Justizministerin Alma Zadic, der Präsident der Israelitischen Religionsgesellschaft, Oskar Deutsch, und der Präsident der Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich, Ümit Vural, der Terror-Opfer. In einer gemeinsamen Erklärung mit der Bundesregierung hieß es: "Heute wie damals sind wir mit unseren Gedanken bei jenen, die wir am Tag des Anschlags verloren haben."

Am 2. November 2020 hatte ein IS-Sympathisant vier Menschen in der Wiener Innenstadt getötet und mehr als 20 verletzt, bevor er von der Polizei erschossen wurde.

Die Strudlhofstiege im neunten Wiener Gemeindebezirk – 1910 eröffnet, durch Heimito von Doderers Roman weltberühmt geworden. Wo sonst Spaziergänger und Literaturfreunde die Stufen erklimmen, wurde am 9. Juni musiziert: "Wienerlieder mit Biss" – ein Open-Air-Abend, der die Jugendstil-Kulisse mit dem satirischen, bisweilen sarkastischen Erbe der...

Wien, um 1800. In den Salons der Stadt treffen sich Künstler, Dichter und Musiker. Man liest. Man musiziert. Man spricht miteinander – bis tief in die Nacht. Geführt wurden diese Salons meist von Frauen. Frauen, die von Universitäten und vielen öffentlichen Institutionen ausgeschlossen waren. Der Salon bot ihnen eine der wenigen Möglichkeiten,...

Begonnen hat alles im Café Bellaria. Dann fand das wöchentliche Künstlertreffen im Maschu Maschu sein Zuhause – bis das Lokal für immer zusperrte. Doch das ungezwungene Format, bei dem Künstlerinnen und Künstler aus den unterschiedlichsten Genres zusammenkommen, durfte nicht verloren gehen. Und man wurde fündig: Einmal trifft man sich im Café...

"Zeitreise auf der Donauinsel: Zum Abschluss des Festivalsonntags verwandelte die Wiener Coverband Rewind die Radio Arabella Bühne in eine 80er-Jahre-Party. Zwei Stunden lang gab es Hits von Bowie bis Madonna – und ein Publikum, das bis zum letzten Song mitgesungen hat. Wir haben mit Sängerin Alexandra Hudjakov über den Auftritt gesprochen."

Share