KLANGBRÜCKE LANGENZERSDORF 2019 | Kunst und Kultur | VIDEO

Ein Konzert aus Anlass des "kleinen Haydn-Jubiläums" im Jahr 2019, dem 210. Todestag des großen Komponisten, das sowohl Joseph Haydn als auch einem seiner "Nachfahren" - Franz Liszt - gewidmet ist.

Es erklangen großartige Werke der Kammermusik der beiden Komponisten, präsentiert vom Haydn Quartett Eisenstadt, das mit der Pianistin Nadja Majnaric und dem Flötisten Hans Pichler erweitert wurde.

Höhepunkt des Konzertes war aber eine ganze "Londoner Symphonie", nämlich Haydns letzte Symphonie Nr. 104 ("Londoner"). Das Herausragende an diesem Werk ist, dass die gesamte Symphonie mit all ihrem kompositorischen Reiz erklingt, obwohl sie nur von sieben Musikern gespielt wurd - und dennoch ist sie authentisch!
Haydns Londoner Konzertmeister J. P. Salomon hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die damals hochmodernen und brandneuen großen Symphonien in eine Streichquartettfassung umzuarbeiten, verstärkt durch ein Klavier und einem einzigen Blasinstrument, der Flöte.
Haydn selbst kannte diese Arbeiten, hat auch gelegentlich die eine oder andere Nachbesserung vorgenommen.