Lob vom Stadtrechnungshof für die Schwimmenden Gärten am Donaukanal

19.09.2022

Aus unzugänglicher Betonwüste wurde 1.500 m² begrünte Erholungsfläche

Lob von hoher Stelle für die Gestaltung der schwimmenden Gärten am Donaukanal: Der Stadtrechnungshof hat die Umgestaltung der ehemaligen Betonwüste Kaiserbadschleuse unter die Lupe genommen und positiv festgehalten, "dass das Projekt wesentlich günstiger als die genehmigten Projektkosten abgewickelt werden konnte, was auch auf das große Engagement aller Projektbeteiligten zurückzuführen war".

Planungsstadträtin Ulli Sima: "Ich freue mich vor allem über das positive Feedback der Nutzer*innen der umgestalteten Fläche, sie wird bestens angenommen und ist eine grüne Oase am Donaukanal geworden. Mein Dank gilt an alle Projektbeteiligten, die während der Corona-Pandemie 2020 inklusive Lockdowns dieses Projekt unter wirklich erschwerten Bedingungen und noch dazu wesentlich günstiger als projektiert umgesetzt haben." Auf 1.500 m2 wurde auf der ehemaligen Kaiserbadschleuse eine urbane Wohlfühloase geschaffen, mit Beeten, Bäumen und vielen Sitzgelegenheiten. Somit weht seit 2020 ein "Hauch von Paris" über den Donaukanal, denn die schwimmenden Gärten Wiens wurden nach dem Vorbild der schwimmenden Gärten von Paris geschaffen.

Herausfordernde Baustelle mit Top-Ergebnis

In nur drei Monaten Bauzeit hat die Stadt Wien dieses komplett neue, begrünte Erholungsareal zwischen Augarten- und Salztorbrücke errichtet. Martin Jank, Geschäftsführer der Wiener Gewässer Management GmbH, und oberster Bauherr: "Das Projekt war technisch wie räumlich eine Herausforderung. Der Bauplatz am Kai war äußerst begrenzt, gleichzeitig wollten wir unbedingt die innerstädtisch wichtige Radroute offen halten. So wurden die Brückenbauteile etwa mit dem Schiff am Donaukanal angeliefert und eingehoben, um eine Sperre des Radweges und teilweise auch des Franz-Josef-Kais zu vermeiden. Die Fundamente für die Brückenbauteile mussten 30 Meter tief in den Boden abgebohrt werden, um unabhängig von der alten Bausubstanz ausreichend Tragkraft sicherzustellen. Nicht zu vergessen die U-Bahn, die unter der Kaiserbadschleuse den Donaukanal quert."

Mehr Grün in der Stadt, Sitzmöglichkeiten direkt am Wasser

Da gerade in diesem Abschnitt des Donaukanals kaum Grünflächen, sondern viele Betonflächen das Bild prägten, ist der neue innerstädtische Grün- und Erholungsraum besonders wertvoll. Für die Erschließung der Schleuseninsel wurden zwei großzügige Überplattungen geschaffen. Diese bieten auch zusätzlichen, frei begehbaren Erholungsraum: Die Fläche des neuen Grünraumes am und im Wasser wurde durch die breiten Zugangsrampen auf 1.500 m² erhöht. Stauden- und Gräserpflanzungen wechseln sich bei den Schwimmenden Gärten mit Großsträuchern und Bäumen ab. Dazwischen gibt es vielfältige Sitz- und Liegemöglichkeiten für alle Alters- und Nutzergruppen.

Innovatives Projekt in Einklang mit dem Denkmalschutz

In Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt haben die Planer - das Büro Carla Lo Landschaftsarchitektur und Gmeiner Haferl Bauingenieure ZT GmbH, beide mit Sitz in Wien - die Position und Ausrichtung der neuen Überplattungen jeweils in Bezug zum Schützenhaus sowie zur axialen Symmetrie von Otto Wagner gestellt. Wichtige historische Elemente wie das Eisentor der Kammerschleuse oder historische Treppen wurden bewusst freigehalten, ebenso die Randbereiche der Schleuseninsel. Die transparente Gestaltung der Absturzsicherungen ermöglicht unmittelbare Blickbeziehungen zum Wasser. Speziell die Enden der Schleuseninsel eröffnen heute spannende Blicke über den Donaukanal aus einer völlig neuen Perspektive.

Das Projekt wurde beim Wiener Stadterneuerungspreis 2020/21 ausgezeichnet, es wurde laut Jury auf innovative Weise ein urbaner Erholungsraum geschaffen und ist ein starkes Symbol für die klimafreundliche Stadt.

Ehemals geplanter City-Hafen

Die Kaiserbadschleuse, die im Donaukanal auf Höhe des Ringturms situiert ist, wurde zwischen 1904 und 1908 errichtet. Der Name bezieht sich auf das Kaiserbad, das sich ursprünglich an dieser Stelle befand und 1899 abgebrochen wurde. Die Kaiserbadschleuse sollte ursprünglich den Betrieb eines ganzjährigen, innerstädtischen Umschlaghafens im Donaukanal ermöglichen. Deshalb sollten außer der Schleuse Nussdorf, die bis heute besteht, noch drei weitere Staustufen gebaut werden. Als einzige der drei geplanten Staustufen wurde jedoch nur die Kaiserbadschleuse realisiert. Obwohl die Schleuse nie in Betrieb ging, blieb das auf der gegenüberliegenden Seite situierte Schleusengebäude von Otto Wagner, das so genannte Schützenhaus, erhalten.

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