Monat der Senior*innen – älter werden im Bezirk!

22.10.2021

Im Oktober - dem Monat der Senior*innen - stehen seit 2011 Jahr für Jahr in Wien aktive, unternehmungslustige und neugierige Wienerinnen und Wiener der Generation 60plus im Mittelpunkt. So auch in Floridsdorf! Daher fand am Montag, den 18.10. im Rahmen des Monats der Senior*innen ein Info-Nachmittag am Pius-Parsch-Platz statt.

"Organisationen wie der Pensionistenverband, Naturfreunde Wien, VHS Floridsdorf, Polizei, Mobilitätsagentur, Arbeiter-Samariter-Bund Donaustadt/Floridsdorf und die Pensionistenklubs der Stadt luden zum Kennenlernen und Mitmachen ein. Darüber hinaus wurden vor allem die exklusiv für Senior*innen organisierte Bezirksvorsteher-Sprechstunden sehr gerne in Anspruch genommen, denn das persönliche Gespräch ist durch nichts zu ersetzen!", freuten sich GRin Ilse Fitzbauer, BV Georg Papai und BRin Maria Filip über den Zuspruch.

Älter werden ist meist nicht schwer

Das Leben nach der Pensionierung aktiv zu gestalten ist in Wien für viele Seniorinnen und Senioren nicht schwer. Viele Menschen werden mit dem Alter anpassungsfähiger und schätzen ihre Möglichkeiten nicht immer richtig ein. Fast alle Aktivitäten, die sich gezielt an die große Gruppe der Senior*innen richtet, sind kostenlos und daher für alle nutzbar. Allerdings wird das aktive Altern immer noch zu wenig wahrgenommen. Oft fehlt es einfach nur Information. Der Monat der Senior*innen mit über 40 dezentralen Veranstaltungen in fast allen Bezirken soll nicht nur die Bandbreite der Leistungen der Stadt Wien sichtbarer machen, sondern auch Bewusstsein für Möglichkeiten, die das Alter mit sich bringt, schaffen.

Grundsätzlich haben wir in unserer westlichen Welt ein sehr stereotypisches Verständnis von Alter, das fast immer mit Krankheit und Gebrechlichkeit assoziiert wird. Die Komplexität des Altwerdens ist aber definitiv anders und ist als Querschnittsmaterie zu verstehen, die in allen Disziplinen mitzudenken ist. Zum Beispiel entwickelt sich mit dem Alter das Expertendenken. Daher werden mittlerweile auch vermehrt Start-ups durch die Generation 60plus gegründet und die Zahl von älteren Personen, welche Freiwilligenarbeit leisten, steigt stetig. Aktivitäten, die sich zukünftig aufgrund der demografischen Entwicklung noch als sehr wichtige Instrumente erweisen werden. Die Generation der Babyboomer geht in den nächsten Jahren in Pension und nimmt ihr Expertenwissen mit. Aufgrund der hohen Zahl wird die Wissenslücke, die sie hinterlassen eine noch nicht ganz in ihrer Tragweite abschätzbare Dimension erreichen. Hier gilt es bestehende Strukturen effizient zu nutzen und neue Modelle zu entwickeln, denn nur so kann die große Herausforderung des demografischen Wandels der nächsten Dekade gemeinsam gut gemeistert werden.

 

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