St. Pölten | Mit dem Mini-Bus durch die Stadt

25.07.2023

Bequem und kostenlos kann man künftig mit dem Stadt-Shuttle durch die Innenstadt pendeln. Im August startet der Probebetrieb mit zwei Niederflurbussen.

"Wir wollen den öffentlichen Verkehr noch weiter ausbauen und setzen dabei auch ein klares Signal für Handel, Gastronomie, Tourismus und Kultur in unserem barocken Stadtkern", hält Bürgermeister Matthias Stadler die Motivation für den neuen Innenstadt-Shuttle fest.

Im Rahmen einer vorbereitenden Markterkundung durch ein externes Verkehrsbüro wurde bereits ein Fahrplanentwurf erstellt. Dabei soll der kleine Bus mehrmals pro Stunde zwischen Bahnhof, Rathausplatz, Domplatz und Kulturbezirk beim Landhaus sowie den zentralen Parkhäusern pendeln. Wochentags von 9 bis 19 Uhr sowie an Samstagen von 9 bis 14 Uhr soll der Bus in einer ersten Testphase verkehren, den größten Teil der Strecke davon in Schritt-Tempo.

Shuttle-Zukunft hängt von Nutzung ab

"Der Start ist Ende August geplant. Dann wollen wir beobachten, wie der Shuttleservice genutzt wird", hält Bürgermeister Matthias Stadler fest. Er appelliert: "Nur wenn der Bus gut angenommen wird, kann das Projekt dauerhaft umgesetzt werden." Mit dem Pilotprojekt würde sich St. Pölten in eine Liste von Städten einreihen, die öffentlichen Verkehr im Innenstadtkern anbieten.

Der kostenlose Innenstadt-Express soll jedenfalls in der Pilotphase bis in den Herbst verkehren, der genaue Fahrplan wird rechtzeitig zum Start kommuniziert. Vizebürgermeister und Verkehrsstadtrat Harald Ludwig ergänzt: "Der Bus ist für bis zu 20 Personen ausgelegt, es sind Steh- und Sitzplätze vorgesehen, die Haltepunkte werden außerdem noch sichtbar markiert." Außerdem sind die Busse so modifiziert, dass sie auch mit Kinderwägen sowie von Menschen mit Behinderung bzw. eingeschränkter Mobilität genutzt werden können.

Da derzeit keine andere Antriebsform verfügbar war, wird der Testbetrieb mit Dieselbussen erfolgen. "Langfristig würden wir uns eine alternative Antriebsform wünschen. Diesbezüglich hoffen wir auch auf Unterstützung von Bund und Land", so Ludwig abschließend.