NÖ | Benefiz-Suppenessen im NÖ Landhaus in St. Pölten

28.02.2023
Anna Raab von der Katholischen Frauenbewegung, Filmemacherin Anita Lackenberger, die Landesrätinnen Ulrike Königsberger-Ludwig und Christiane Teschl-Hofmeister, Abgeordnete Helga Krismer-Huber, Matthias Adl von der Stadt St. Pölten, Norie Sialana-Elento aus den Philippinen, Anna Rosenberger, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung der Diözese St. Pölten, evangelischer Superintendent Lars Müller-Marienburg, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Diözesanbischof Alois Schwarz, Landtagspräsident Karl Wilfing und Abgeordnete Doris Schmidl (v.l.n.r.) beim traditionellen Benefiz-Suppenessen im NÖ Landhaus.© NLK Burchhart
Anna Raab von der Katholischen Frauenbewegung, Filmemacherin Anita Lackenberger, die Landesrätinnen Ulrike Königsberger-Ludwig und Christiane Teschl-Hofmeister, Abgeordnete Helga Krismer-Huber, Matthias Adl von der Stadt St. Pölten, Norie Sialana-Elento aus den Philippinen, Anna Rosenberger, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung der Diözese St. Pölten, evangelischer Superintendent Lars Müller-Marienburg, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Diözesanbischof Alois Schwarz, Landtagspräsident Karl Wilfing und Abgeordnete Doris Schmidl (v.l.n.r.) beim traditionellen Benefiz-Suppenessen im NÖ Landhaus.© NLK Burchhart

Im NÖ Landhaus in St. Pölten fand am heutigen Dienstag wieder das traditionelle Benefiz-Suppenessen der Katholischen Frauenbewegung (kfb) der Diözese St. Pölten statt. Das Jahresthema der Aktion "Familienfasttag" lautet heuer "Gemeinsam für faire Care-Arbeit". Das Rezept der Fastensuppe, eine niederösterreichische Stosuppe, stammt von Anita Lackenberger, Filmemacherin und Historikerin.

"Etwa 600 Kilometer von uns entfernt findet ein Krieg in der Ukraine statt, der sehr viel Leid verursacht", meinte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die auch betonte: "Es ist unsere Verpflichtung zu helfen und Niederösterreich hilft direkt vor Ort in der Ukraine. Und es ist auch unsere Verpflichtung, Menschen auf anderen Kontinenten zu helfen."

"Die Katholische Frauenbewegung macht dies seit vielen Jahren und Jahrzehnten", erinnerte Mikl-Leitner. Bei diesen Projekten gehe es immer darum, dass "Frauen anderen Frauen bei der Gründung und beim Aufbau von Existenzen helfen". Das heurige Modellprojekt sei ein Migrationszentrum auf den Philippinen, das Familien vor Ort auch Weiterbildung ermögliche, hielt sie fest.

Diözesanbischof Alois Schwarz sagte: "Diese Veranstaltung im Regierungsviertel in St. Pölten zeigt, dass die Sorgen der Menschen der Politik ein Anliegen sind. Vor Jahrzehnten sind bereits sehr viele Krankenschwestern aus den Philippinen in unser Land gekommen. Die aktuelle Aktion für die Philippinen bedeutet für uns, jenen Menschen einen selbstverständlichen Dank abzustatten, die bereits sehr viel Fürsorge in unserem Land geleistet haben."

Durch die Veranstaltung führte Anna Rosenberger, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung der Diözese St. Pölten, die daran erinnerte, dass man unter Care-Arbeit die Betreuung bzw. Pflege einer Person versteht. Zu einer "fairen" Care-Arbeit gehören auch die gegenseitige Beziehungspflege und die Wertschätzung auf Augenhöhe.

Die diesjährige Partnerorganisation "Mindanao Migrants Center for Empowering Actions" ist auf den Philippinen angesiedelt. Sorgearbeit, die auch als Care-Arbeit (Pflegearbeit) bezeichnet wird, umfasst die Pflege einer kranken Person, die Betreuung von Kindern, Beistand für Freundinnen in schwierigen Situationen, Kochen, Putzen und vieles mehr. Das Leben für philippinische Arbeitsmigrantinnen ist hart. Sie sind oft unfairen Arbeitsbedingungen, Gewalt und sogar Missbrauch ausgesetzt.

Am Benefiz-Suppenessen nahmen unter anderem auch Landtagspräsident Karl Wilfing, die Landesrätinnen Christiane Teschl-Hofmeister und Ulrike Königsberger-Ludwig, der evangelische Superintendent Lars Müller-Marienburg und Landespolizeidirektor Franz Popp teil.

In "Energie Botschaften by Jana" verbindet Jana Tarot-, Orakel- und Lenormandkarten sowie Runen zu persönlichen Impulsen für den Alltag. Die Sendung versteht sich nicht als Wahrsagerei, sondern als Einladung zur Selbstreflexion, zu mehr Bewusstsein und zu einem achtsamen Umgang mit den eigenen Lebensthemen.

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